Knieprobleme? Ihr Gelenk in besten Händen!
Das Knie ist ein komplexes und hochbelastetes Gelenk. Beschwerden wie Instabilität, wiederkehrende Schmerzen oder funktionelle Einschränkungen erfordern eine sorgfältige fachärztliche Abklärung.
Die Beurteilung erfolgt in der Ordination nicht schematisch, sondern auf Grundlage einer ausführlichen Anamnese, einer gezielten klinischen Untersuchung und der persönlichen Analyse der vorliegenden Bildgebung.
Auf diese Weise werden Befunde nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang eingeordnet, um Ursachen differenziert zu erkennen und das weitere Vorgehen nachvollziehbar festzulegen.
Das Behandlungsspektrum umfasst konservative Maßnahmen ebenso wie operative Eingriffe. Die Wahl der Therapie richtet sich nach Art und Schwere der Beschwerden sowie nach der individuellen funktionellen Situation.
In vielen Fällen wird zunächst ein konservativer Behandlungsansatz verfolgt. Dazu zählen schmerzlindernde Infiltrationen, gezielte physiotherapeutische Maßnahmen zur Verbesserung von Funktion und Stabilität sowie – bei Bedarf – unterstützende Hilfsmittel wie Einlagen, Bandagen oder Orthesen.
Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend wirksam sind oder aufgrund der zugrunde liegenden Verletzung nicht sinnvoll erscheinen, wird eine operative Behandlung in Erwägung gezogen. Diese reicht primär von gelenkerhaltenden Eingriffen bis hin zur Teil- oder Totalendoprothese. Die Entscheidung erfolgt auf Grundlage des erhobenen Befundes und in Abstimmung mit den Patientinnen und Patienten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der operativen Behandlung akuter und chronischer Instabilitäten der Kreuz- und Seitenbänder sowie der Kniescheibe. Darüber hinaus gehören knorpelregenerative Verfahren und meniskuserhaltende Operationen zum operativen Spektrum.
Minimalinvasive Verfahren und arthroskopische Techniken bilden dabei den aktuellen Standard der modernen Kniechirurgie.
Strukturierte Nachsorge nach jeder Knie-OP
Die Nachsorge ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Operation. Regelmäßige Verlaufskontrollen, Bewegungs- und Stabilitätsprüfungen sowie der fachliche Austausch mit den betreuenden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ermöglichen eine kontinuierliche Beurteilung des Heilungsverlaufs.
So können Belastbarkeit, Funktion und Stabilität des Knies über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg nachvollziehbar begleitet werden – unabhängig davon, ob es sich um Bandverletzungen, Meniskusschäden oder Knorpelveränderungen handelt.